Ashtanga Yoga - Grundlagen

Ashtanga Yoga ist eine dynamische und fordernde Yoga-Form, bei der Bewegung und Atmung miteinander verbunden werden. Charakteristisch ist die fest vorgeschriebene Abfolge der Übungen (Asanas), die bei jedem Üben in der gleichen Reihenfolge wiederholt werden. Dies führt zu einem verbesserten Körperbewusstsein und einem ruhigen, entspannten Geist. Insgesamt gibt es 6 Serien, meistens wird jedoch die 1. Serie praktiziert. Erst wenn eine Serie komplett beherrscht wird, sollte man mit der Praxis der nächsten Serie fortfahren. Nur ganz wenige Personen kommen über die 2. Serie hinaus. Jede einzelne Serie hat einen anderen Schwerpunkt. Zum Beispiel kräftigt die 1. Serie den Körper und das Nervensystem und unterstützt Heilungsprozesse. Die zweite Serie reinigt das Nervensystem und öffnet die Energiekanäle.

Durch kontrollierten Atem und energetische Körperverschlüsse (bandhas) in und beim Wechsel von Positionen wird eine innere Hitze erzeugt. Diese Hitze bringt einen zum Schwitzen und hat so eine reinigende Wirkung auf Gelenke, Muskeln und innere Organe, vor allem aber verleiht sie einem ein herrliches Wohlgefühl.

Die Praxis von Ashtanga Yoga bedarf einiger Anstrengung und Konstanz, aber verleiht einem als Belohnung für die regelmäßige Praxis einen geschmeidigen, leichten aber starken Körper und einen ruhigen, entspannten Geist. Hierzu zwei aussagekräftige Zitate:

"Everybody can practice Ashtanga Yoga, except lazy people!" Sharat Rangaswamy (Enkelsohn von P. Jois)

„99% practice, 1% theory" Pattabhi Jois